Kastration einer Hündin

Bei der Hündin gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man entfernt die Eierstöcke oder Eierstöcke UND Gebärmutter.
In der Regel reicht es aus, nur die Eierstöcke zu entfernen. Es werden keine Hormone mehr gebildet und das Risiko einer Scheinschwangerschaft, Bildung von Mammatumoren und Entstehung einer Pyometra werden gesenkt.
Bei der Kastration Ihrer Hündin wird in unserer Klinik sehr viel Wert darauf gelegt, den Eingriff so wenig traumatisch wie nur möglich durchzuführen. Dies bedeutet, dass durch eine spezielle Hakentechnik die OP-Wunde so klein wie möglich gehalten wird.
Die Methode ist fast vergleichbar mit der minimal-invasiven Kastration (auch bekannt unter dem Ausdruck „Kastration mittels Endoskopie“), bei der aber drei Schnitte in die Bauchdecke gemacht werden, wogegen unser Chirurg lediglich einen kleinen Schnitt macht und mit Hilfe eines speziellen Hakens die Eileiter hervor zieht, die Eierstöcke abbindet und anschließend entfernt.
Wird jedoch bei dieser OP festgestellt, dass Die Gebärmutter verändert ist, wird diese mit entfernt. Der Schnitt in die Bauchdecke wird dadurch nicht zwingend größer.
Nach der OP bekommt Ihre Hündin Antibiose und Schmerzmittel und darf in der Regel noch am selben Tag nach Hause.
Voraussetzung ist eine gute Aufwachphase und ein stabiler Kreislauf.
Nach 10 Tagen werden die Fäden gezogen. Bis dahin sollten Sie Ihre Hündin nicht lecken, springen, ins Wasser und mit anderen Hunden spielen lassen.
Falls Sie bemerken sollten, dass sie vermehrt an der Wunde leckt, sollten Sie ihr einen Leckschutz in Form eines Halskragens oder mit Hilfe eines T- Shirts das Lecken unterbinden.

Kryptorchismus

Als Kryptorchismus beschreibt man den unvollständigen Hodenabstieg beim Rüden.
Beim gesunden Rüden steigen beide Hoden in der Regel während der sechsten bis achten Lebenswoche in den Hodensack ab. Beeinflusst wird dies je nach Rasse, hormonellen, ernährungsbedingten und genetischen Einflüssen.
Erreicht einer oder sogar zwei Hoden den Hodensack nicht, spricht man von einem Kryptorchismus (als Krankheit) und von einem Kryptorchiden (Bezeichnung des Rüden)
Hierbei sind zwei Arten zu unterscheiden:
Liegt ein Hoden in der Leiste, spricht man von einem inguinalen Kryptorchismus.
Oft kann man diesen Hoden fühlen.
Als abdominalen Kryptorchismus bezeichnet man es, wenn der Hoden weder im Hodensack noch in der Leiste vorhanden ist. Dann befindet sich der Hoden noch im Bauchraum.
Kryptorchismus ist eine vererbbare Krankheit. Rüden, bei denen nicht beide Hoden im Hodensack vorhanden sind, sollten daher von der Zucht ausgeschlossen werden.
Als besonderen Rat empfehlen wir dringend, die Kastration des Tieres, denn der Hoden, der sich nicht im Hodensack befindet, hat eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich zu entarten und so Tumoren zu bilden.

Pyometra (Gebärmutterentzündung)

Eine Pyometra entwickelt sich ca. 3 bis 8 Wochen nach der letzten Läufigkeit. Hierbei handelt es sich um eine bakterielle Entzündung der Gebärmutter, bei der sich Eiter ansammelt.
Vor allem bei ältere Hündinnen tritt diese Erkrankung auf, doch auch bei jungen Hunden kann eine Gebärmutterentzündung entstehen.
Da sich nach der Läufigkeit der Muttermund der Hündin wieder verschließt, kann der entstandene Eiter nicht mehr abfließen, sodass sich sehr häufig große Mengen Eiter in der Gebärmutter ansammeln. Dies kann zur Folge haben, dass die Gebärmutter dem Druck durch den entstehenden Eiter nicht mehr Stand halten und platzen kann.
In einigen Fällen gibt es auch die sogenannte offene Pyometra, bei der der Muttermund nicht vollständig geschlossen ist, sodass Eiter in kleinen Mengen abfließen kann. Diese Art der Pyometra wird optisch schneller durch den Besitzer erkannt, da die Hündin gelben, meist übel riechenden Ausfluss aus der Scheide hat und vermehrt leckt.
Doch egal um welche Art von Pyometra es sich handelt, wird eine Operation ganz dringend und möglichst schnell empfohlen, da eine unbehandelte Pyometra auch zum Tod der Hündin führen kann.
Symptome einer Pyometra
häufiges Lecken an der Scheide
vermehrte Wasseraufnahme
Fieber
kein Appetit
Apathie
vermehrter Harnabsatz
vergrößerte Scheide
evtl. stark riechender gelblicher Scheidenausfluss
Wenn Ihre Hündin einige dieser genannten Symptome aufweist, oder Sie sich unsicher sind, ob sie diese Symptome zeigt, zögern Sie bitte nicht, uns sofort zu kontaktieren!

Katzen und Kater

Obwohl bereits jedes Jahr mehrere hundert, herrenlose Katzen durch die lokalen Tierschutzvereine kastriert werden steigt die Anzahl der verwilderten Katzen im Kreisgebiet immer mehr an.

Katzen werden bereits im Alter von 4 bis 6 Monaten geschlechtsreif und werfen zweimal im Jahr 4 bis 6 Jungtiere oder mehr. Diese sind häufig unerwünscht und werden zu Streunern. Die Folge ist eine steigende Population von verwilderten Katzen, die häufig an Hunger und Infektionskrankheiten leiden. Sie stellen außerdem eine Gefahr für die menschliche Gesundheit durch mit Krankheitserregern behaftete Ausscheidungen (z. B. in Sandkästen auf Kinderspielplätzen) dar und sind eine Bedrohung für die Singvogelbestände.

Die Tierheime im Kreis sind durch die zahlreichen Fundtiere und die Abgabe ganzer Würfe herrenloser Katzenwelpen überfüllt und verhängen immer häufiger ein Aufnahmestopp.

Deswegen müssen Katzenhalter/-halterinnen ihre Tiere ab dem Alter von 5 Monaten kastrieren lassen um eine unkontrollierte Vermehrung zu verhindern. Gleichzeitig steigt damit die Lebenserwartung der Stubentiger, die weniger zum Streunen neigen und ein geringeres Risiko für Infektionen, Verletzungen und Unfälle haben.

Das regelmäßige Füttern von halbwilden unkastrierten Katzen ist zwar gut gemeint, fördert aber die unkontrollierte Vermehrung und ist daher wenig tierschutzgerecht. Deshalb müssen auch Personen, die selbst nicht Katzenhalter sind, aber Katzen füttern, für die Kastration der Tiere sorgen. In diesen Fällen gibt es Hilfestellung durch die Tierschutzvereine, die Unterstützung beim Einfangen der Tiere leisten und im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch die Kosten für die Kastration ganz oder teilweise übernehmen.

Nach erfolgter Kastration sind die Tiere zu kennzeichnen (Tätowierung oder Mikro-Chip) und in einer Datenbank zu registrieren. Damit ist nicht nur die Kastration nachvollziehbar, sondern es ist auch gewährleistet, dass die Halter benachrichtigt werden, wenn ihre Katze irgendwo aufgefunden oder im Tierheim abgegeben wurde. Katzenkastrationen und -kennzeichnungen werden in jeder Kleintierpraxis durchgeführt. Es ist ein Routineeingriff über dessen Durchführung, mögliche Folgen und die Kosten die jeweilige Praxis ausführlich berät. Die Registrierung in einem der etablierten Haustierzentralregister (z.B. Tierregister von TASSO e.V., Deutsches Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes) ist kostenlos und kann auch online erfolgen.

Quelle:

http://www.kreis-herford.de/index.phtml?sNavID=393.949&mNavID=393.364&La=1

Kaiserschnitt

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Muttertier die Geburt nicht auf natürlichem Wege allein schafft, rufen Sie uns bitte sofort an
•    bei Hund, Katze, Meerschweinchen, Kaninchen
•    sobald die Entscheidung für einen Kaiserschnitt getroffen wurde, geht alles möglichst schnell um Mutter und Babys nicht zu hohen Risiken durch die Narkose auszusetzen. Dabei wird die gering dosierte Narkoseinleitung in die Vene gegeben und sofort wird das Muttertier an die Inhalationsnarkose gegeben.
•    Unsere erfahrenen Helferinnen stehen bereits in der „Startlinie“ um die Babys entgegen nehmen zu können, die Fruchtblase zu entfernen und die Luftwege der Welpen von Fruchtwasser und Schleim zu säubern. Durch kräftiges Trockenreiben der Welpen wird der Kreislauf angeregt und die Welpen werden animiert, selbstständig zu atmen. Zeigt ein Welpe eine sogenannte „Atemdepression“, stehen bereits entsprechende Atemstimmulanzien bereit.
•    Sobald die Welpen selbstständig atmen werden sie bis zum vollständigen Erwachen der Mutter mit Wärme in einem sicheren „Bett“ versorgt
•    Sobald das Muttertier wach ist, werden die Welpen angelegt und wenn auch hier alles in Ordnung ist und alle trinken und angenommen worden sind, ist es in unserem Interesse, die kleine Familie möglichst schnell wieder in die gewohnte und stressfreie Umgebung nach Hause zu entlassen

Magendrehung

NOTFALL!!!
Bei der Magendrehung dreht sich der Magen einmal um sich selbst.
Blutgefäße, Magenein- und ausgang werden abgeschnürt. Dies hat zur Folge, dass sich der Kreislauf des Tieres schnell verschlechtert und bis zu einem kompletten Kreislaufkollaps führen kann. Gleichzeitig dehnt und bläht sich der Magen durch die sich weiter „abspielenden“ Verdauungsvorgänge enorm auf. Von außen sieht der Hund im Bauchbereich wie ein aufgeblasener Luftballon aus, der sich hart und fest anfühlt.
Symptome einer Magendrehung:
aufgegaster, harter Bauchbereich
Unruhe
starkes Hecheln
Versuch des Erbrechens
Kreislaufkollaps
Wenn Sie den Verdacht einer Magendrehung haben, rufen Sie uns bitte SOFORT an!
Wir weisen nochmal ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei einer Magendrehung um einen absoluten Notfall handelt!

Kreuzbandriss

Wie auch beim Menschen werden Oberschenkel und Unterschenkel nicht nur von Muskel aneinander gehalten sondern u.a. auch durch die Patellasehne und den Kreuzbändern.


Die Kreuzbänder sind in der Regel sehr robust, doch es kann passieren, dass v.a. Bei größeren Hunden oder sehr agilen Hunden wie z.B. Terriern eines der Bänder anreißt bis hin zum völlig Durchriss des Kreuzbandes. Ebenso kann eine erblich bedingte Veranlagung bei Hunden die Ursache sein.


Wenn es sich „nur“ um einen Anriss des Kreuzbandes handelt, kann man in einigen Fällen einer Kreuzbandriss- OP vorbeugen durch gezielte Physiotherapie.


Bei einem kompletten Riss wird nach eingehender Untersuchung in Abhängigkeit von Größe Alter Allgemeinzustand und Haltung des Hundes (sportlich aktiv) eine OP oft als unumgänglich betrachtet.


In unserer Praxis operieren wir den Kreuzbandriss durch einen Bandersatz mit extrakapsulärer Stabilisierung und seit Kurzem auch durch die Minimal Invasive Methode unter Verwendung des neuen FiberWire® Implantates der Firma Arthrex.

Wie die OP verlaufen wird, was für Kosten auf Sie zukommen, wie die Nachbehandlung aussieht und was die Wochen nach der OP zu beachten sind, werden Ihnen im Einzelnen durch unsere Ärzte  genau erklärt.


Doch bevor es so weit ist, muss erst einmal die Diagnose „Kreuzbandriss“ gestellt werden.

Symptome bei Ihrem Hund, die für einen Kreuzbandriss sprechen KÖNNTEN:


•             Ihr Hund entlastet eine Hintergliedmaße nur schwach bis gar nicht

•             deutliche Schonhaltung einer Hintergliedmaße sowohl im Stand, im Liegen und in der Bewegung

•             schmerzhaft im Knie


Wenn ihr Hund die o.g. Symptome zeigt, vereinbaren Sie bitte einen Termin zur Diagnostik und Beratung.


Nach einer erfolgten Kreuzband-OP sollten Sie mindestens folgende Punkte beachten:


•             strikte Ruhehaltung für mind. 8 – 12 Wochen, d.h. Ihr Hund darf nicht umher springen, mit anderen Hunden toben, abgeleint werden oder ins Auto springen

•             Fäden werden nach 10 Tagen gezogen

•             Stützverband für 10 Tage

•             Sobald die Fäden gezogen wurden, empfehlen wir eine Rehabilitation in Form der Physiotherapie. 

Kniescheiben Operation

Eine Patellaluxation, also eine „Verrenkung“ der Kniescheibe, ist nicht gleich eine Patellaluxation. Es gibt 4 Schweregrade, in die eine Patellaluxation einzuordnen ist und 2 Richtungen, in die eine Patellaluxation sich richten kann.

Wenn eine Patellaluxation vorliegt, heißt das, dass die Kniescheibe, je nach Schweregrad der Erkrankung, gelegentlich bis regelmäßig aus ihrer Führungsrinne heraus gleitet, was für Ihr Tier schmerzhaft ist.


Vor allem bei kleineren Rassen kommt eine mediale Patellaluxation vor, d.h. Die Kniescheibe gleitet nach innen zur Körpermitte hin aus ihrer Führungsrinne heraus). Häufig haben betroffene Patienten diese Erkrankung als angeborenen „Defekt“ von Ihren Eltern mit auf den Weg bekommen.

Bei großen Hunden kommt eine Patellaluxation eher selten vor und meist spielen z.B. Unfälle eine Ursache. Zu beobachten ist hierbei, dass große Hunde eher zu einer lateralen Luxation neigen, d.h. die Kniescheibe gleitet nach außen von der Körpermitte weg.

Schweregrade und Symptome einer Patellaluxation:


•             Grad 1

•             Gelegentlich springt die Kniescheibe aus Ihrer Führungsrinne heraus, springt aber im nächsten Moment direkt wieder zurück. Ebenso lässt sich die Kniescheibe, wenn auch erschwert, herausdrücken, springt aber, sobald der Druck von außen nach lässt selbstständig wieder zurück.→ Keine OP notwendig

•             Grad 2

•             Die Kniescheibe verrenkt sich häufiger, gleitet aber wieder zurück, z.B. durch manuellen Druck von außen oder wenn der Hund ein paar Schritte gegangen ist→ Vorbeugung einer OP durch Physiotherapie zu empfehlen

•             Grad 3

•             Die Kniescheibe springt dauerhaft aus der Führungsrinne heraus. Man kann in diesem Stadium die Kniescheibe zwar wieder in ihre physiologisch korrekte Stellung zurück schieben, springt aber bei der nächsten Bewegung oder Manipulation wieder heraus.→ OP notwendig

•             Grad 4

•             Die Kniescheibe ist dauerhaft aus der Führungsrinne luxiert. Man kann in diesem Stadium die Kniescheibe nicht wieder in ihre physiologisch korrekte Stellung zurück schieben.→ OP dringend notwendig

•             Symptome:

•             Luxationen Grad 1-2 bemerken Besitzer teilweise gar nicht, da die Tiere kurz aufhumpeln, die betroffene Gleidmaße einmal kurz nach hinten strecken, um die Patella selbstständig wieder „einzurenken“

•             Lahmheiten der Hintergliedmaße

•             gelegentlich dreibeiniges Laufen

•             Schonhaltung einer Hintergliedmaße


Ob es sich um eine Patellaluxation handelt und wie weit diese Erkrankung bei Ihrem Tier bereits fortgeschritten ist, kann man durch Röntgen diagnostizieren. Wenn Sie also den Verdacht haben, Ihr Hund könnte eine Patellaluxation haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Praxis.


Nach einer erfolgten Patella-OP sollten Sie mindestens folgende Punkte beachten:


•             strikte Ruhehaltung für mind. 8 Wochen, d.h. Ihr Hund darf nicht umher springen, mit anderen Hunden toben, abgeleint werden oder ins Auto springen

•             Fäden werden nach 10 Tagen gezogen

•             Stützverband für 10 Tage

•             Sobald die Fäden gezogen wurden, empfehlen wir eine Rehabilitation in Form der Physiotherapie.

•             evtl. Gewichtsreduktion nötig (unsere erfahrene Kollegin kann Ihnen bei der Wahl des richtigen Futters helfen)

Frakturbehandlungen

•             Kieferfrakturen

•             Frakturen aller Extremitäten

•             Frakturen der Wirbelsäule werden in die TiHo Hannover überwiesen



Nach einer erfolgten Fraktur-OP sollten Sie mindestens folgende Punkte beachten:


•             strikte Ruhehaltung für mind. 8 – 12 Wochen, d.h. Ihr Hund oder Ihre Katze darf nicht umher springen, mit anderen Hunden toben, abgeleint werden oder ins Auto springen; für Katzenbesitzer empfiehlt sich ein Hasenkäfig, wo die Katze nur begrenzt Bewegungsfreiraum hat und nicht hoch springen kann

•             Fäden werden nach 10 Tagen gezogen

•             Stützverband für mind. 10 Tage

•             Sobald die Fäden gezogen wurden, empfehlen wir, je nach Art der Fraktur und der Kooperation des Tieres, eine Rehabilitation in Form der Physiotherapie.

•             evtl. Gewichtsreduktion nötig

Nach einer erfolgten Kieferfraktur-OP sollten Sie mindestens folgende Punkte beachten:


•             die Patienten werden einige Tage stationär bei uns bleiben müssen, bis sie selbstständig sehr weiches Futter aufnehmen

•             für zu Hause empfehlen wir weiches Futter möglichst ohne Fleischstückchen, gern können Sie sich auch bei uns entsprechendes Futter für die Rehabilitationsphase mitnehmen, bis Ihr Tier schmerzfrei ist und handelsübliches Dosenfutter aufnimmt

Amputationen

Leider lässt es sich nicht immer vermeiden, dass auf Grund einer Vorerkrankung Gliedmaßen wie Zehe, Rute, Pfote oder gar das ganze Bein abgenommen werden muss.


Dies ist jedoch der letzte Schritt. Wenn es keine andere medizinische Möglichkeit gibt und die Amputation notwendig ist, um Ihr Tier beschwerdefrei und klinisch gesund zu bekommen.


Wir führen keine Amputationen durch, die gegen das Tierschutzgesetz verstoßen!

(s. hierzu auch http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html)

Narkose

Bitte beachten Sie vor einer bevorstehenden Narkose folgende Hinweise:


•             Hunde und Katzen sollten 12 Stunden vor der geplanten Narkose nichts mehr zu fressen bekommen und nüchtern in die Klinik gebracht werden

•             ca. 2 Stunden vorher stellen Sie bitte auch das Wasser weg

•             Heimtiere müssen durchgehend Futter und Wasser zur Verfügung haben


Seit Jahren verfügt unsere Klinik schon über einen sehr hohen Standard der Narkose und der Narkoseüberwachung.


Eingeleitet wird die Narkose über einen Venenkatheter, der standardmäßig bei Narkosepatienten gelegt wird. Dies hat den Vorteil, dass die Einleitung der Narkose direkt in die Vene gegeben wird und somit eine niedrigere Menge an Narkosemittel benötigt wird.


Sobald Ihr Tier eingeschlafen ist, wird es mit Hilfe eines Endotrachealtubus (= ein Schlauch wird in die Luftröhre gelegt, um die Atemwege zu sichern und frei zu halten) intubiert und für die anstehende OP vorbereitet.


Anschließend kommt der Patient an unsere Inhalationsnarkose, die über den gelegten Endotrachealtubus eingeatmet wird.

Diese Form der Narkose gibt uns die Möglichkeit die Gabe an Sauerstoff- Narkosegas- Mischung exakt dem Tier anzupassen und zu regulieren.

Dies hat den Vorteil, dass ein schnelles Eingreifen gesichert ist, wenn der Patient eine Atemdepression hat. Dann wird direkt die Zufuhr des Narkosegases gestoppt und reiner Sauerstoff dem Patienten in Form der Beatmung mit Hilfe des Gerätes zugeführt.


Zusätzlich werden unsere Patienten mit einem Überwachungsgerät während der Narkose überwacht. Dieses gerät zeigt uns den Sauerstoffgehalt und die Herzfrequenz des Tieres an.


UND neben all den technischen Geräten steht eine ausgebildete und erfahrene Helferin unserem Chirurgen zur Seite und überwacht den Verlauf der Narkose.


Trotz des hohen Standards der Narkose und der Narkoseüberwachung ist und bleibt dennoch ein